Forderungsmanagement
»Fordern, was Ihnen zusteht«Das Bild der Rechts-/Abwicklungsabteilungen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Betrachtete man diese Organisationseinheit früher tendenziell als „notwendiges Übel“, weiß man in Zeiten sinkender Margen die Vorzüge einer professionellen Beitreibung durchaus zu schätzen. Hinzu kommt, dass dem Nutzen der Organisationseinheit als Datenlieferant spätestens seit den Diskussionen um Basel II eine immer größere Bedeutung zukommt.
Wir stellen jedoch immer wieder fest, dass die Thematik ´Reporting von Abwicklungsdaten´ ein noch vielfach unbestelltes Feld ist. Das, was geliefert wird, entspricht oft nicht den praktischen Anforderungen, sei es aufgrund fehlerhafter Konzeption der Datenhaltung, eingeschränkter Selektionsmöglichkeiten, mangelhaftem Layout oder ungenügender Informationsverdichtung für die Entscheiderebene. Hauptursache dieses Mangels ist die fehlende Verknüpfung von fachlichem und technischem Know-how.
Beispielgrafik: Realisierungserlöse und -quoten ausgewählter Übergabejahrgänge
Spätestens seitdem auch in Deutschland der Forderungsverkauf größerer Abwicklungsbestände (non performing loans) publik geworden ist, rückt sowohl ein möglicher Verkauf, als auch die Nutzung von Inkassodienstleistungen mehr denn je in den Fokus der Entscheider. Pro und Kontra werden ausgiebig und meist kontrovers diskutiert. Mangels entsprechender Auswertungs- und Vergleichsmöglichkeiten findet die Entscheidungsfindung jedoch vielfach „aus dem Bauch heraus“ statt.
Insgesamt gesehen bestehen innerhalb der Kreditwirtschaft recht unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Aufgaben einer Rechts-/Abwicklungsabteilung zuzuordnen sind und wie viele Fälle bzw. Vorgänge man innerhalb der verschiedenen Segmente den einzelnen Mitarbeitern übertragen kann. Die Personalbemessung ist zumeist mehr „verhandlungsbasiert“ als „faktenbasiert“.
Aufgrund der Verankerung der „Intensivbetreuung“ in den MaK´s gewinnt die Thematik ´Sanierung´ als „Intensivstation für ausfallgefährdete Engagements“ zwangsläufig weiter an Bedeutung. Hier stellen sich insbesondere Fragen zu sinnvollen Früherkennungskriterien, zur aufbauorganisatorischen Zuordnung, zur Personalausstattung und zu den Möglichkeiten hinsichtlich einer technischen Unterstützung.
Modell Pro liefert den Sparkassen zu den verschiedenen Themenbereichen des Forderungs- und Sanierungsmanagements sinnvolle Rahmenbedingungen. Trotzdem stellt die konsequente praktische Umsetzung, unter Einbeziehung der hauseigenen, individuellen Gegebenheiten eine große Herausforderung dar.
Zu allen genannten Themen bieten Ihnen unsere Mitarbeiter professionelle Beratungsunterstützung. Nutzen Sie unsere Kompetenz und der mit unserer Gesellschafterstruktur verbundenen Neutralität. Wir bieten selbst weder Inkassodienstleistungen an, noch treten wir als Investor bei Forderungsverkäufen auf.
Unsere Leistungen
- Konzeption- und Umsetzungsunterstützung beim Neuaufbau von Organisationseinheiten im Bereich Recht, Abwicklung und Sanierung
- Detaillierte Analyse und Dokumentation bestehender Organisationseinheiten, Darstellung des Optimierungspotenzials und Mitwirkung bei der praktischen Umsetzung
- Erstellung von Arbeitsanweisungen und Funktionsbeschreibungen
- Prüfung der MaK- und Modell Pro Konformität
- Auswahl und Bewertung geeigneter Softwaresysteme
- Toolgestützte Erhebung und Dokumentation der Prozesse mit Aussagen zu Prozesszeiten und -kosten
- Erarbeitung von klaren Kriterien für die Personalbemessung
- Durchführung von Datenanalysen, unter anderem mit Aussagen zur Kunden- und Forderungsstruktur, zu den Aktenlaufzeiten und den historischen Beitreibungserfolgen
- Konzeption und Aufbau eines professionellen Reportings
- Aufbereitung des Datenbestandes im Hinblick auf einen möglichen Forderungsverkauf oder der Inanspruchnahme von Inkassodienstleistungen
- Unabhängige Beratung zu einem möglichen Outsourcing sowie Verhandlungsführung mit potenziellen Investoren oder Inkassodienstleistern